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 Betreff des Beitrags: Re: Rätsel DR-Z
BeitragVerfasst: 05.02.2019 01:37 
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DRZ-Platinuser

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Sorry, hatte ich überlesen.

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 Betreff des Beitrags: Hauptdüse
BeitragVerfasst: 05.02.2019 16:56 
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DRZ-Platinuser
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Schreib mal eine Email an die Firma Topham Vergasertechnik.
Ein Abgasmeßgerät hat heutzutage so gut wie jede Motorradwerkstatt. Rollenprüfstände sind mittlerweile auch keine Seltenheit mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rätsel DR-Z
BeitragVerfasst: 09.02.2019 19:30 
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DRZ-Junior

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Beiträge: 11
Hallo Leute

@minimax die Firma Topham habe ich bei meinen Suchen auch schon gefunden, scheint ein ziemlich vollständiges Set zu sein was die anbieten. Ein Abgasmessgerät gibt es bei mir auf Arbeit (KFZ-Werkstatt) auch einen Rollenprüfstand, allerdings ist dieser für LKWs.

es gibt auch Neuigkeiten von meiner DR-Z:

1. Altes Dekor ist fast vollständig runter (Bald mach ich mal Bilder)

2. Der Krümmer ist abmontiert. Da beim Kauf schon die untere Schraube gefehlt hatte hatte ich mir diese + den Stehbolzen der anderen Seite + Mutter + neue Dichtung gleich kurz nach dem Kauf bestellt. Nach dem abmontieren kam nun allerdings zum Vorschein, dass das Gewinde nicht mehr vorhanden ist für diese Schraube (siehe Bild). Meine Idee wäre jetzt das Loch Schritt für Schritt aufzubohren bis es wieder einigermaßen gleichmäßig rund ist und dann ein neues Gewinde einschneiden, oder habt ihr eine andere Idee?

3. Der Krümmer sieht unter dem Hitzeschutzband ziemlich original aus und hat einen Innendruchmesser von 34mm. Da es logisch ist das wenn ich mehr vorne rein schicke (durch Umbau auf Flachschieber), dass dann auch mehr hinten raus kommen muss ist wohl ein größerer Krümmer über kurz oder lang auf der Einkaufsliste. Ich habe schon von mehreren verschiedenen gehört (ABP, EGU, Yoshimura oder FMF), sind diese alle relativ ähnlich von der Leistungsausbeute oder gibt es da große Unterschiede?

Vielen Dank für eure Hilfe
Hendrik


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 Betreff des Beitrags: Re: Rätsel DR-Z
BeitragVerfasst: 10.02.2019 12:06 
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auhaaa :zitter:
ich wuerd nen gewindeinsatz nach erfolgreichem ausbohren einsetzen. :crazyfreude:
halbwegs rund ist doof - das muss schon passen. :mrgreen:
im montiertem zustand wird das nen ganz schoener kampf ABER mach dir ne bohrhilfe die du im kruemmerloch am ZK ausrichtest (einpassen) und mit dem stehbolzen fixierst, somit hast du fuehrungslaenge beim bohren und die gefahr das der bohrer verlaeuft ist minimiert. als vorlage dient der kruemmeranschraubflansch.

Vorarbeit dauert halt - aber das ergebnis zaehlt ja. ergo lass dir zeit. :kaffee:

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 Betreff des Beitrags: Re: Rätsel DR-Z
BeitragVerfasst: 10.02.2019 18:52 
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Hi,

ich seh das so wie der Schweißer, die Reparatur musst du sehr sorgfältig ausführen, sonst ist der Zylinderkopf Schrott.

Woher weißt du, dass das Gewinde defekt ist? Ich meine, dass an dieser Stelle eine Schraube eingebaut ist, an der zweiten Befestigung des Krümmers ein Stehbolzen. Sieht also so aus, als wäre in deinem Fall die Schraube abgerissen.

Daher würde ich erstmal versuchen, die Schraube sauber mittig anzukörnen und anzubohren. Mit etwas Geduld kannst du sie mit einem Limksausdreher herausbekommen. Wenn nicht, musst du sie ausbohren. Wenn du sie exakt mittig angebohrt hast, kannst du das mit handwerklichem Geschick von Hand machen (Handbohrmaschine, sehr gut angeschliffener kurzer Bohrer). Oder du musst den Zylinderkopf ausbauen und das auf der Fräsmaschine machen. Sollte die Schraube rausgehen, kann man das Innengewinde nachschneiden.

Wenn gar nichts funktioniert, musst du das Loch aufbohren und einen Helicoil-Einsatz einbauen, dann hast du Ruhe für immer!

Viel Erfolg, berichte mal!

Peter

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 Betreff des Beitrags: Re: Rätsel DR-Z
BeitragVerfasst: 10.02.2019 21:11 
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Hallo,

zum Thema "Krümmer" - die preiswerteste Variante wäre ein gebrauchter Krümmer einer E oder Y.

Evtl. liegt es ja am Foto, aber ich hätte jetzt auch vermutet, dass da noch ein Stück Schraube oder Stehbolzen drin steckt.

Wäre es nicht möglich die Schraube durch einen Stehbolzen zu ersetzen, dann würde das Gewinde im Kopf geschont, man müsste nur die Mutter abschrauben um den Krümmer abzunehmen..

Gruss
Frido

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 Betreff des Beitrags: Re: Rätsel DR-Z
BeitragVerfasst: 10.02.2019 21:20 
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Hi,

habe nochmal auf dem Teilefilm nachgeschaut. Es ist tatsächlich original, dass die Klemmschelle des Krümmers auf der einen Seite einen Stehbolzen mit einer speziellen langen Sechskantmutter hat (gegen die Fahrtrichtung gesehen "rechts"), auf der anderen Seite eine Schraube. Ich vermute, wegen der schlechten Zugänglichkeit zwischen Zentralrohr des Rahmens und Krümmer.

Man kann sicher auch einen Stehbolzen einbauen - ändert aber das Problem nicht: Die abgerissene Schraube muss raus und das Gewinde im Zylinderkopf muss "gesund" sein.

VG
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 Betreff des Beitrags: Re: Rätsel DR-Z
BeitragVerfasst: 11.02.2019 10:54 
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In der Regel macht man das so:
- Auf den Schraubenstumpf einen "Dom" aufschweißen.
- Eine passende Mutter da drauf schweißen.
- durch die Hitze hat sich dann meist alles gut gelöst und kann zerstörungsfrei raus gedreht werden.

Wenn Du also jemanden mit einem Schweißgerät in der Nähe hast.... mach es so.
Die Bohrerei geht in der Regel schief.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rätsel DR-Z
BeitragVerfasst: 11.02.2019 17:24 
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wedotherest hat geschrieben:
Die Bohrerei geht in der Regel schief.

Kann ich nicht bestätigen.

Wenn da kein Stumpf mehr raussteht, dürfte Schweissen auch nicht so einfach sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rätsel DR-Z
BeitragVerfasst: 11.02.2019 20:19 
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Beiträge: 966
Hi,

mit "Anbohren + Linksausdreher" habe ich auch nicht jede Schraube heraus bekommen. Entweder, weil die Schraube schon in ein vermurkstes Gewinde "reingewürgt" wurde und damit wie einbetoniert war, oder, weil der Linksausdreher den durch Aufbohren geschwächten Schraubenstumpf aufgeweitet und damit in der Gewindebohrung "vernietet" hat.

Dann hilft aber immer noch das Ausbohren.

Aufschweißen einer Mutter (oder eines Dorns) geht nur gut, wenn noch ein Überstand der abgerissenen Schraube über dem Material des Zylinderkopfes stehen geblieben ist. Sonst verbrennt man das Aluminium. Wenn man etwas aufschweißen kann, hilft die Wärme, den Stumpf zu lösen.

Wie auch immer, in so einem Fall spanne ich den Zylinderkopf (oder welches Teil auch immer) auf meine Fräsmaschine und mache eine ordentliche Reparatur, die nach Einsetzen einer Gewindebuchse (Helicoil o.ä.) besser als neu ist!

Wenn es etwas wärmer ist, kann ich diese Reparatur gerne anbieten. Umsonst ist sie allerdings nicht.

VG
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 Betreff des Beitrags: Re: Rätsel DR-Z
BeitragVerfasst: 12.02.2019 13:47 
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Das wäre natürlich der Königsweg. Aber ich vermute, der TE will den Kopf nicht extra dafür abbauen.
Das dumme ist nur........ vergeigt er das ausbohren, muss er es so wie so machen.

BTW: Wenn man punktweise eine Dom auf den Stumpf schweißt verbrennt das Alu auch nicht.
Muss ja nicht viel sein. Nur das man eine Mutter innen anschweißen kann.
Das hab ich schon mehrmals erfolgreich gemacht. Manchmal hat's allerdings auch nicht funktioniert. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Rätsel DR-Z
BeitragVerfasst: 12.02.2019 19:40 
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Beiträge: 966
Hi Wedotherest,

ich stimme dir ja voll zu.

Mit Aufschweißen habe ich auch schon einige Problemfälle lösen können. Wenn zumindest ein kleiner Überstand besteht, kann man z.B. eine Mutter, die dem Nenndurchmesser des Bolzens entspricht, auf dem Gewindestumpf plazieren (mit Zange festhalten) und das "Loch" vorsichtig mit Schweißpunkten mit einem MIG-Schweißgerät auffüllen - in der Hoffnung, dass die Schweißverbindung ausreichend stabil ist um die abgerissene Schraube ausdrehen zu können oder zumindest die Hitze durch das Schweißen die festsitzende Verbindung lockert, die man dann durch anbohren etc. lösen kann.

Dieses Unterfangen ist aber im Fall eines abgerissenen Stehbolzens am Zylinderkopf im eingebauten Zustand sicher nicht so einfach durchzuführen. Der Platz ist durch das Rahmenrohr sehr begrenzt, das Gewinde liegt vermutlich waagerecht wenn nicht sogar nach unten geneigt, Tank / Vergaser / Benzinhahn mit Leitung sind sehr nah dran (bei abgebautem Tank sind die Leitungen mit Sprit und der offene Vergaser noch ein Risiko), außerdem braucht man ein gut einstellbares Schweißgerät und die nötige Erfahrung, man hat nur einen einzigen Versuch! Schweißen bei angeschlossener Elektrik / Elektronik (CDI etc. ) ...

Wenn der Fragende alle diese Voraussetzungen erfüllen könnte, hätte er es längst gemacht und müsste hier nicht anfragen.
Ich gehe daher davon aus, dass er auf fremde Hilfe angewiesen ist - oder den Zylinderkopf abschraubt und die Reparatur mit einfachen Mitteln versucht. Lösungswege wurden ja ausreichend aufgezeigt.

Er wird sich ja sicher nochmal dazu äußern.

Evtl. noch ein Hinweis aus meiner eigenen Werkstatterfahrung: Ich hatte eine Anfrage, ob ich eine abgerissene Schraube aus einem Gabeltauchrohr eines Oldtimermotorrads entfernen könnte. Klar, habe ich gedacht, einfache Übung auf der Fräsmaschine. Nachdem ich drei hochwertige Fräser durch Ausglühen zerstört habe (war eine M6-Schraube, da ist ein kleiner Fräser schnell verschlissen), bin ich auf hartnäckige Nachfrage darauf gekommen, dass der Besitzer selber schon rumgedoktert hatte und einen Linksausdreher in der angebohrten Schraube abgebrochen hat. Das hat er mir nur vorher nicht erzählt, der Spacko. An der Bruchstelle konnte ich es nicht erkennen, da die Schraube etwas innerhalb der Bohrung abgerissen war (versenkt), der glasharte Linksausdreher lässt sich natürlich nicht einfach ausfräsen. Geklappt hat es trotzdem, das originale Gewinde in dem weichen Aluminium konnte ich vollständig retten (ohne Helicoil o.ä.). Neben den Zusatzkosten für Aufwand und Fräser hat der Besitzer noch einen leckeren Kasten Jever draufgelegt - immerhin - ein anderes Tauchrohr wäre nicht so einfach zu kaufen gewesen.

Daher empfehle ich, vorab die eigenen Möglichkeiten realistisch zu prüfen und evtl. doch den Zylinderkopf abzubauen, bevor teure Folgeschäden auftreten.

VG
Knacker

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