Hallo Pluhi,
du verstehst die Problematik nicht
Nein, das ist nicht fair - du hast nur eine ganz andere Sichtweise als ich
Ich sehe das immer aus REISEendurosicht: Also ich will mit meiner Enduro 3000km über die Autobahn anreisen können (hohes Tempo bei moderater Drehzahl versteht sich

), dann am Zielort das Gepäck abwerfen und ab ins Gelände. Wenn ich jetzt lang übersetze, dann passt das bei der Anreise, aber im Gelände ist dann selbst der erste Gang viel zu lang, und ich muß ständig mit schleifender Kupplung fahren. Wenn ich kurz übersetze, dann passt es zwar im Gelände, der Motor dreht sich aber bei der Anfahrt zu Tode, bzw. ich muß das Reisetempo drosseln, was natürlich völlig inaktzeptabel ist
Die Sekundärübersetzung alleine reicht als Stellschraube also nicht aus, ich muß die Abstufung zwischen den Gängen erhöhen. Da ich das Getriebe ja nicht völlig neu aufbauen will, habe ich zwei Möglichkeiten:
1.) Ich übersetze die Sekundärübersetzung lang und mache den ersten Gang kürzer. Bei der BMW R1150GS konnte man z.B. gegen Aufpreis den ersten Gang "kurz" wählen.
2.) Ich übersetze die Sekundärübersetzung kurz und mache dafür den fünften Gang länger. Als gemütlichen Autobahnjuckelgang sozusagen.
Jetzt kann man natürlich zurecht fragen, warum ich mir eine Sportenduro kaufe und die dann als Reisedampfer einsetzen will. Naja, die DRZ gefällt mir halt
Gruß
Theo