Hallo,
ich sag´s immer wieder, die Welt ist schlecht, überall nur Verbrecher!
Sicherlich könnte man da jetzt eine Strafanzeige wegen versuchten Betruges erstatten, geht auch online wenn ich richtig informiert bin. Weitergehende Ermittlungen sind dann aber Aufgabe der Staatsanwaltschaft. Ich würde mal meine Versicherung fragen was die in diesem Fall unternimmt. Wenn jemand einen Versicherungsbetrug versucht, wird die das doch wahrscheinlich nicht einfach auf sich beruhen lassen und es würde mich nicht wundern, wenn es zwischen den Versicherungsunternehmen einen entsprechenden Datenabgleich gäbe.
Die Werkstatt muß doch mit dem Betrüger identisch sein oder zumindest unter einer Decke stecken, sonst würde sie doch nicht behaupten am Tag xxx an dem Pkw mit dem amtl. Kennzeichen xx yy zzz die Scheibe erneuert zu haben.
Mich verwundert es aber, dass diese Betrugsmethode bekannt, also kein Einzelfall ist? Der Sachverhalt läßt sich vom Opfer doch sehr leicht aufklären und strafrechtlich verfolgen. Ob sich eine Werkstatt auf so etwas einläßt? Wurde evtl. nur der Briefkopf einer Werkstatt benutzt?
Vielleicht wird es ja noch "spaßiger"? Bei einer Auftragserteilung habe ich mich in einer Werkstatt noch nie ausweisen müssen. Man könnte ja jetzt behaupten (
tue ich ausdrücklich aber nicht), dass Olli einen Dritten mit seinem Auto zur Werkstatt geschickt hat, der hat dort mit Ollis Namen unterschrieben und nun will er einfach die Rechnung nicht zahlen.
Nur mal so spontan ausgedacht:
Verkäufer inseriert sein Auto für z.B. 2000 €. Käufer kommt und bietet ihm 1000 € + 1 rückdatierte Rechnung über 1500 € für einen fingierten Scheibentausch. Die könnte der Verkäufer problemlos bei seiner Versicherung einreichen, eine Höherstufung erfolgt in der Teilkasko ja nicht und beide hätten Gewinn gemacht.
Prüft eine Versicherung überhaupt nach, ob es die Firma die die Rechnung ausgestellt hat überhaupt gibt? Einen entsprechenden Briefkopf kann man sich leicht erstellen. Man könnte doch wahrscheinlich auch den Briefkopf einer existierenden (Fach-)Werkstatt kopieren, Anschrift und Bankverbindung anpassen und dann fleißig die Versicherung abzocken. Wenn der Betrüger, nennen wir ihn mal Wulff, einen Briefkopf der Fa. Autoservice Merkel nimmt und einfach "Inhaber Wulff" hinzusetzt, dürfte es keinen Verdacht erregen, wenn bei der Bankverbindung "Wulff" als Kontoinhaber auftaucht. Diese "Scheinfirma" bietet dann Rechnungen an für Leistungen die nie erbracht wurden und teilt den Gewinn mit den "Kunden". In bestimmten Kreisen spricht sich so etwas rum und es gäbe bestimmt Abnehmer für so einen "Service". Sollte eine Versicherung Verdacht schöpfen und nachprüfen wollen ob tatsächlich die Scheibe ersetzt worden ist, haut man sie kurzerhand vor der Begutachtung kaputt, läßt sie tatsächlich erneuern und stellt sie der Versicherung nochmal in Rechnung.
Ich sollte besser aufhören, sonst steht gleich die Kripo vor der Tür!
Gruß
Frido