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 Betreff des Beitrags: Erfahrungen mit Pirelli Scorpion PRO F.I.M ?
BeitragVerfasst: 06.01.2017 15:15 
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DRZ-Junior

Registriert: 05.01.2017 19:15
Beiträge: 15
Hallo hat jemand von euch Erfahrungen gemacht mit den Reifen von Pirelli Scorpion PRO F.I.M ?
Laut meinen papieren darf ich vorne 80/100-21M fahren und hinten 120/90-18M

So ich habe zurzeit aber auf meiner suzuki drz400S
Hinten 120/90 18M/C M&S TT Scorpion PRO F.I.M drauf und vorne 90/90-21 M/C 54M M/S TT Scorpion PRO F.I.M.

So die Hinterreifen Größe passt ja mit der die in meinen parieren steht überein.
Die Größe von den vorderen allerdings leider nicht.
Der TÜV'er meinte dann zu mir ich müsste den Vorderseite eintragen lassen..
Ich habe die Unbedenklichkeitsbescheinigung für Reifen an suzuki krafträdern gefunden und dort steht leider nur dieser Reifen 90/90-21 M/C 54M M&S TT Scorpion PRO Fr.
Da steht NICHT F.I.M mit drauf.
Als meine frage; hat jemand von euch mit diesen reifen Erfahrungen gemacht und weiß ob man das F.I.M nicht große Beachtung schenken muss und dies der selbe ist, wie der, der auf der Unbedenklichkeitsbescheinigung steht?
Hier nochmal ein Bild der Unbedenklichkeitsbescheinigung
http://www.pic-upload.de/view-32433794/ ... 0.jpg.html

Um hilfreiche Antworten würde ich mich freuen
LG


Zuletzt geändert von Niitro am 07.01.2017 21:28, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Pirelli Scorpion PRO F.I.M ?
BeitragVerfasst: 06.01.2017 16:47 
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F.I.M. gehört nicht zur Reifenbezeichnung, das ist heißt praktisch nur, dass der Reifen straßenzugelassen ist.
Darfst du mit der Freigabe so fahren :daumen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Pirelli Scorpion PRO F.I.M ?
BeitragVerfasst: 06.01.2017 16:55 
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DRZ-Junior

Registriert: 05.01.2017 19:15
Beiträge: 15
Sauber also kann Dr tüv da nicht Mängeln richtig?
Weil er wollte mir ja aufbinden, das ich den eintragen lassen muss.

Nur wie "beweis" ich ihm das ?
Kann ja schlecht sagen das dass hier im forum jemand gesagt hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Pirelli Scorpion PRO F.I.M ?
BeitragVerfasst: 06.01.2017 18:42 
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Registriert: 26.02.2005 00:38
Beiträge: 1032
Wohnort: Minden
Niitro hat geschrieben:
....
So ich habe zurzeit aber auf meiner suzuki drz400S
Hinten 120/90 18M/C M&S TT Scorpion PRO F.I.M drauf und vorne 90/90-21 M/C 54M M/S TT Scorpion PRO F.I.M.

...
Ich habe die Unbedenklichkeitsbescheinigung für Reifen an suzuki krafträdern gefunden und dort steht leider nur dieser Reifen 90/90-21 M/C 54M M&S TT Scorpion PRO Fr.
.....


Mit der Unbedenklichkeitserklärung hast du alles was du brauchst, denn die Dimension (90/90-21), die Tragzahl (54) und der Geschwindigkeitsindes (M) und Typ deines Reifens stimmen mit der Unbedenklichkeitsbescheinigung überein. Wie Prophet schon schrieb ist FIM ist FIM für die Zulassung völlig egal. Das sagt nur aus dass das ein zugelassener Enduroreifen ist. Bei bestimmten Endurowettbewerben wird die Verwendung von FIM Reifen gefordert, so war es z.B früher bei ADAC Rally - Cup. Enduroreifen die nicht FIM entsprechen dürfen längere Stollen haben, wurden aber aus Umweltgründen für offizielle Endurowettbewerbe verboten.
Wenn du noch ein Papier für den TÜV mitnehmen willst, google mal nach "FIM für Enduro, Art. 01.51". Da bekommst du ein pdf mit den FIM Regularien.

Gruß - Thale

_________________
Wenn's einfach wär, dann könnt's ja Jeder! Enduro, 4x4, Reisen und mehr
http://www.Thales-Welt.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Pirelli Scorpion PRO F.I.M ?
BeitragVerfasst: 06.01.2017 21:17 
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DRZ-Junior

Registriert: 05.01.2017 19:15
Beiträge: 15
Danke auch erstmal an dich für deine hilfreiche Antwort

Eventuell war der TÜV'ler verwirrt weil auf meinem reifen halt noch die Buchstaben F.I.M mit drauf steht, und auf der Unbedenklichkeitsbescheinigung nichts von F.I.M steht???
Sonst kann ich es mir nicht erklären, weil er hatte mir ja sogar die Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgedruckt:D.
Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Pirelli Scorpion PRO F.I.M ?
BeitragVerfasst: 07.01.2017 12:37 
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DRZ-Goldmember

Registriert: 25.01.2015 10:17
Beiträge: 668
Hallo,

es gibt - wie in jeder anderen Rechtslage auch - immer einen Auslegungsspielraum, auch beim TÜV.
Der Prüfer hat als Ingenieur die Freiheit, nach eigenem Ermessen einen technischen Sachverhalt zu beurteilen - außer, es gäbe eine eindeutige schriftliche Vorgabe, dann muss er sich an diese Vorgabe halten, z.B. eine genaue Angabe eines Abstands bei Blinkern o.ä., die kann er nicht ohne Weiteres nach eigenem Ermessen bewerten, da es ein Gesetz ist.

Bei Reifen und deren Eintragung bzw. Betrieb mit allgemeiner Betriebserlaubnis hat er auch einen Freiraum, er kann z.B. bei Reifengrößen, die nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen sind, verlangen, dass du vorne und hinten einen neuen Reifen des Typs montierst und zur Vorführung zum TÜV fährst. Das darfst du sogar auf eigener Achse, obwohl die Reifen dann ja noch nicht eingetragen sind!

Dann kann er kontrollieren, ob die Reifen ausreichend Freiraum zu Schwinge und anderen Teilen (Fußrastenhaltern, Auspuff, Kotflügel, Federbein etc.) haben und kann den einwandfreien Betrieb des Reifens mit Fotos und einem Vermerk bescheinigen - die Reifen kannst du dann mit dieser Einzelabnahme ganz legal eintragen lassen. Auf diesem Weg habe ich auf meiner BMW R 80 G/S von 1986 eine Reifenpaarung eingetragen, die hervorragend zum Fahrzeug passt, für die es aber in den 80ern weder von BMW noch vom Reifenhersteller eine Freigabe gab.

In deinem Fall ist das viel einfacher und klarer:
Du hast vom Reifenhersteller eine schriftliche Freigabe. Das ist ein Dokument, das dem Prüfer eine eindeutige Vorgabe macht. Da alle relevanten Reifenparameter klar angegeben sind, kann er allenfalls noch am Fahrzeug prüfen, ob der Reifen genug Freiraum hat (wie oben dargestellt), dann muss er ihn akzeptieren.
Sollte er an der Echtheit deiner Freigabe zweifeln, kann er jederzeit beim Reifenhersteller anrufen und sich das Dokument zusenden lassen. Du kannst ihn ruhig freundlich dazu auffordern, sich darum zu kümmern.

Sollte er - warum auch immer - noch weiter Schwierigkeiten machen, lass dir den Prüfstellenleiter kommen und erkläre ihm sachlich und ruhig den Fall, das hilft meist schon. ; )

Wenn auch dann nichts geht: Zu einer anderen Prüforganisation fahren. Reifeneintragungen darf m.E. nur der TÜV, ich meine, die DEKRA verweisen einen auch mit bestimmten Problemen an den TÜV. Aber du kannst natürlich die TÜV-Prüfstelle frei wählen. Du bist nicht verppflichtet, einer anderen Prüfstelle mitzuteilen, dass von dieser Prüfgesellschaft bei einer anderen Niederlassung ein negativer Bescheid kam. Auch der TÜV ist "nur" eine GmbH!!!

Viel Erfolg

Peter

PS: Wenn du dir die Mühe sparen willst, fahr den Reifen und halte eine Kopie der Freigabe in den Fahrzeugpapieren griffbereit, im Falle einer Kontrolle ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Pirelli Scorpion PRO F.I.M ?
BeitragVerfasst: 07.01.2017 13:40 
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DRZ-Junior

Registriert: 05.01.2017 19:15
Beiträge: 15
Moin,
Alles klar es gibt also keinen Grund dafür das ich wegen den Reifen nicht durch den tüv komme, da ich für den Reifen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung habe.
Ich werde morgen trotzdem nochmal direkt bei Pirelli anrufen und dort nachfragen und erwähnen, das ich wegen dem reifen nicht durch den tüv gekommen bin, da dsr TÜV prüfer der Meinung war er müsste eingetragen werden trotz der Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Mal gucken wozu die mir da dann raten.

Lg und einen schönen Samstag wünsche ich noch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Pirelli Scorpion PRO F.I.M ?
BeitragVerfasst: 07.01.2017 20:59 
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Beiträge: 1831
Wohnort: Sauerland
Niitro hat geschrieben:
Moin,
... es gibt also keinen Grund dafür das ich wegen den Reifen nicht durch den tüv komme, da ich für den Reifen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung habe.


PUNKT!

Der Prüfer ist dann wohl einer von denen die eher weniger Ahnung haben!
Am besten gleich woanders hin fahren :crazy:


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Pirelli Scorpion PRO F.I.M ?
BeitragVerfasst: 07.01.2017 21:08 
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DRZ-Junior

Registriert: 05.01.2017 19:15
Beiträge: 15
Am besten gleich woanders hin fahren :crazy:[/quote]

Hatten wir auch schon überlegt, aber wie ist das denn dann wenn wir wo anders hinfahren..müsste ich dann nocheinmal die vollen tüv kosten bezahlen?
Oder dort auch nur die Kosten für die Nachprüfung?
Weil ich habe dort jetzt 4 wochen zeit, die Mängel zu beheben und erneut dann vor zu führen.
Das würde mich dann knapp 13 Euro kosten.

Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Pirelli Scorpion PRO F.I.M ?
BeitragVerfasst: 07.01.2017 21:16 
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DRZ-Goldmember

Registriert: 25.01.2015 10:17
Beiträge: 668
Wenn du von TÜV A (Erstprüfung durchgefallen) zu TÜV B fährst, ist es eine Nachuntersuchung für ca. 13 Euro.
Wenn du zu einer anderen Prüforganisation wie DEKRA, KÜS, GTÜ fährst, zahlst du natürlich wieder die Erstabnahme.

Ich hatte aber auch schon einen sehr netten und kompetenten TÜV-Ingenieur, der mir die Einzelabnahme zum Preis der Nachprüfung gemacht hat, obwohl ich zuerst bei der DEKRA war (wo ich nicht mehr hinfahren werde, sowas hatte ich bis dahin noch nicht erlebt).

Die Abnahme des Reifens entsprechend der Freigabe des Reifenherstellers könnten die genannten Gesellschaften evtl. machen, eine Einzelabnahme (ist es ja in deinem Fall nicht) darf glaube ich nur der TÜV durchführen. Also vorher anrufen und fragen, was die machen dürfen.

Evtl. musst du noch zur Zulassungsstelle, um den / die Reifen in den KFZ-Schein eintragen zu lassen - kostet nochmal Geld.

Ich habe aber auch Eintragungen an diversen Motorrädern, zu denen ich nur eine Kopie der TÜV-Papiere mitführe - streng genommen müssten die aber in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.

VG
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Pirelli Scorpion PRO F.I.M ?
BeitragVerfasst: 10.01.2017 11:19 
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DRZ-Platinuser
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Registriert: 20.05.2010 11:04
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Falls der Reifen, bzw. die F.I.M. Bezeichnung des Reifens, der einzige Grund für die Nachprüfung sein sollte, dann würde ich wieder genau zur gleichen Gesellschaft fahren und mich dort beschweren. Kann ja nicht sein, dass dir Mehrkosten entstehen, durch Unwissenheit des Prüfers.

Druck dir evtl. was aus, dass beschreibt was die F.I.M. ist, sodass auch ein Laie erkennen kann dass es nichts mit der Reifenbezeichnung zu tun hat, sondern sogar eher für eine Zulassung im Straßenverkehr spricht.

Vielleicht wendest du dich einfach mal an den Vorgesetzten des damaligen Prüfers.
Die vorhandene Reifenfreigabe ist nämlich alles was du benötigst. :idea:


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Pirelli Scorpion PRO F.I.M ?
BeitragVerfasst: 10.01.2017 21:15 
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DRZ-Junior

Registriert: 05.01.2017 19:15
Beiträge: 15
Moin, danke nochmal an euch für eure hilfreichen antworten!
Ich habe gestern auch nochmal mit einem Mann von Pirelli gesprochen, und er hatte mir nochmal genau das selbe erzählt, wie ihr mir bereits.
Also wErde ich ihm das dann alles genauso erzählen wie ihr es mir gesagt habt, und wenn er dann immer noch nicht einlenkt wErde ich wohl seinen Vorgesetzten sprechen wollen....

Und nein, leider war das nicht der einzigste Grund gewesen...Falls es dich/euch auch interessiert guckt einfach auch unter diesem Forum: Durch tüv durchgefallen weil..

:Das
LG


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