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 Betreff des Beitrags: Bremsbeläge wechseln
BeitragVerfasst: 05.09.2009 17:50 
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Hallo
Habe schon die Suchfunktion bemüht, bin aber nicht fündig geworden (vielleicht falschen Begriff gewählt :| ). Will die Tage meine Bremsbeläge wechseln, habe das bei meiner DR 650 früher auch immer ohne Probleme hinbekommen. Ist das bei der DRZ (E) auch so simpel, und erklärt sich alles von alleine ? Habe beim ersten Blick nicht so richtig erkennen können, wo ich was lösen muss,gibt es darüber hier schon ein paar Hinweise ? Wenn nicht, würde ich mich über ein paar Hinweise freuen, damit ich nächste Woche abends keine Überraschung erlebe.

Gruss Thomas

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 Betreff des Beitrags: Re: Bremsbeläge wechseln
BeitragVerfasst: 05.09.2009 18:11 
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Wurde dein Account gehackt? Erst die Lufi-Frage und jetzt das :mrgreen:

- Den Popfel mit dem Schlitzschraubendreher rausdrehen
- Den Darunterliegenden Stift mit einem Inbus rausdrehen
- Alte Beläge rausnehmen
- Neue Beläge reinfummeln
- Stift wieder reinstecken und anziehen (18 NM)
- Abdeckung (aka Popfel) wieder einschrauben und leicht anziehen (2,5 NM)

Probebremsung machen (gerade wenn man das Rad raus hatte und/oder die alten Beläge + Kolben zurückgedrückt hat wichtig!) und neue Beläge korrekt einbremsen.

Das kann sogar ich ohne irgendwelche Kollateralschäden zu hinterlassen :crazyfreude:


Zuletzt geändert von Mattis am 05.09.2009 18:14, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bremsbeläge wechseln
BeitragVerfasst: 05.09.2009 18:13 
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jau so ein HOW TO evtl mit bildern für jedermann erklärt würde mich auch interressieren! kann mir denken, dass es keine grosse kunst ist! trau mich nich an meine bremsen, aber wenn es jemand erklärt der es schon oft gemacht ( und dessen drz TROTZDEM weiterhin bremst ), dann würd ich mir auch bei sowas gerne die werkstatt kosten sparen!

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ein motor kann gar nicht einzylindrig und viertaktig genug sein!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Bremsbeläge wechseln
BeitragVerfasst: 05.09.2009 18:31 
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Mattis hat geschrieben:
Wurde dein Account gehackt? Erst die Lufi-Frage und jetzt das :mrgreen:

- Den Popfel mit dem Schlitzschraubendreher rausdrehen
- Den Darunterliegenden Stift mit einem Inbus rausdrehen
- Alte Beläge rausnehmen
- Neue Beläge reinfummeln
- Stift wieder reinstecken und anziehen (18 NM)
- Abdeckung (aka Popfel) wieder einschrauben und leicht anziehen (2,5 NM)

Probebremsung machen (gerade wenn man das Rad raus hatte und/oder die alten Beläge + Kolben zurückgedrückt hat wichtig!) und neue Beläge korrekt einbremsen.

Das kann sogar ich ohne irgendwelche Kollateralschäden zu hinterlassen :crazyfreude:


Hey Mattis, ich danke dir, dann wird ja wirklich nix schiefgehen. Was mir aber zu denken gibt, was meinst du mit korrekt einbremsen ?


Gruss Thomas

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 Betreff des Beitrags: Re: Bremsbeläge wechseln
BeitragVerfasst: 05.09.2009 18:40 
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EnduroTom hat geschrieben:
Was mir aber zu denken gibt, was meinst du mit korrekt einbremsen ?


Auf den ersten paar Metern halt vorsichtig einbremsen und nicht gleich eine Vollbremsung aus 100 km/h draufgeben ;-)
Dann kann man die Teile nämlich gleich wieder ausbauen und mit Sandpapier behandeln.

Hatte das Problem mal an einem originalen Satz (trotz vorsichtigem Einbremsen). Die Teile hab ich 2x ausbauen und überschleifen dürfen, bis sie endlich vernünftig gebremst haben und das nervige Gequietsche auf Dauer weg war. Keine Ahnung warum :?:


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 Betreff des Beitrags: Re: Bremsbeläge wechseln
BeitragVerfasst: 05.09.2009 20:38 
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- achtet aber vorher mal auf die kleinen Haltebleche (2 Stk) der Bremsbeläge - die sind richtungsgebunden
- ist der Haltestift "leicht gammelig" kann man den mit sehr feinem Schleifpapier etwas glätten

.... und den Stand der Bremsflüßigkeit im Behälter prüfen (nach dem Wechsel)
....zuviel Bremsflüssigkeit = Druckaufbau = schleifende Beläge

wenn da vorher bei abgenutzten Belägen aufgefüllt wurde ist da nämlich gerne mal zuviel drinne.
Wird nun der Kolben ( 2 Stk ) an der Bremszange zurückgedrückt baut sich oben Druck auf.
Ist zuviel drinne etwas mit einer Spritze oder 'Saugheber´ rausnehmen.
Achtung - das Zeug ist ätzend und ruiniert euch Alu und Lacke.....

Deckel abnehmen - aber VORSICHT mit den Schrauben - die sind aus "Pressalu"
Zum öffnen ein "Philips"Bit oder Schraubendreher Gr. 1 ohne die kleinen "Zacken" in der Ecke!!
Am besten schon mal Ersatz für die Schrauben besorgen.... :wink:
glaube sind M4 x 10 Senkkopf /DIN 97

Ich lass immer eine kleine Blase im Schaufenster (Lenker in Fahrposition/ gerade)


justdoit
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(Habe heute meinen Sumasatz mit Umbau auf 320er Scheibe an der E eingebaut und hatte genau dieses "Problem" :wink:)


Zuletzt geändert von justdoit am 05.09.2009 21:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bremsbeläge wechseln
BeitragVerfasst: 05.09.2009 21:15 
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Mensch jens, was de hier so schreibst hat hand und fuß, dat muss man dir lassen :daumen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Bremsbeläge wechseln
BeitragVerfasst: 05.09.2009 21:44 
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^^
:oops: da nich für.... gerngeschehen...
mir wurde auch schon viel geholfen

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- cya Supermoto IDM / Ü40-Cup 2018 #8 - nur die DRZ400E K2 ist nicht mehr - man fährt jetzt grün..


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 Betreff des Beitrags: Re: Bremsbeläge wechseln
BeitragVerfasst: 06.09.2009 00:48 
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Mattis hat geschrieben:
- Stift wieder reinstecken und anziehen (18 NM)
- Abdeckung (aka Popfel) wieder einschrauben und leicht anziehen (2,5 NM)

Beides gammelt mit der Zeit gerne fest und lässt sich dann nur noch schwer wieder rausdrehen.
Ein Hauch Kupferpaste auf die Gewinde hält die Schraubverbindung auch langfristig gangbar

Der "Popfel" (die korrekte Bezeichnung in Fachkreisen lautet übrigens "Piptus") hat okinool noch einen Gummistopfen davorsitzen,
damit sich kein Dreck und Schmodder in der Verschraubung festsetzt.

Mattis hat geschrieben:
Probebremsung machen (gerade wenn man das Rad raus hatte und/oder die alten Beläge + Kolben zurückgedrückt hat wichtig!)

Ja, 100%ige Zustimmung - manch Einer würde sogar sagen "lebenswichtig" !!
Kann ich nur noch mal betonen.
Folgendes Szenario: Abends nach Feierabend "mal eben schnell" neue Hinterradpelle aufgezogen und bei der Gelegenheit auch vorn und hinten die Beläge gewechselt.
Kontrolliert ob alle Schrauben festgezogen waren aber die Bremszangen nicht wieder "zusammengepumpt"
Rauf auf den Hocker und losgezwirbelt.
Erste Abzweigung und ......
.... verzweifelter Griff ins Leere :shock:
... Fußbremse dito .... :wow:
Stoßgebet daß kein Querverkehr kommen möge und der Pneu schon backt und die Fuhre um die Ecke gehebelt.

Hätt' auch schiefgehen können - die Bremswirkung setzte vorn wie hinten erst nach ca. 5-6 mal Bremsbetätigung wieder ein.
Also unbedingt dran denken und diesen Teil vor Fahrantritt erledigen.

Gruß

MM

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Je älter ich werde, um so schneller war ich früher ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Bremsbeläge wechseln
BeitragVerfasst: 06.09.2009 02:45 
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MudMonster hat geschrieben:
Der "Popfel" (die korrekte Bezeichnung in Fachkreisen lautet übrigens "Piptus") hat okinool noch einen Gummistopfen davorsitzen,
damit sich kein Dreck und Schmodder in der Verschraubung festsetzt.


Sowas hab ich an meiner nicht gefunden. Sauerei! :schlaege:


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 Betreff des Beitrags: Re: Bremsbeläge wechseln
BeitragVerfasst: 07.09.2009 08:47 
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Hi,

ich schmiere den Bolzen und die Rückseiten der Beläge immer mit Kupferpaste ein, damit alles flutscht und nichts quietscht.


MudMonster hat geschrieben:
Mattis hat geschrieben:
Probebremsung machen (gerade wenn man das Rad raus hatte und/oder die alten Beläge + Kolben zurückgedrückt hat wichtig!)

Ja, 100%ige Zustimmung - manch Einer würde sogar sagen "lebenswichtig" !!
Kann ich nur noch mal betonen.

Dito.

Ich hatte das letztes Jahr auf dem Harzring auch, als ich am Sonntag noch schnell von Enduro- auf den SuMo-Radsatz gewechselt habe.

Ich hatte den Radsatz oben auf der Beton Tribüne gewechselt und bin dann auch gleich los und wollte wenden. Bin dann ins Geländer gerasselt und hab mich tierisch erschrocken, dass keine Bremswirkung da war! :shock: :oops:


Gruß

Olli

P.S.: Thema ist jetzt in der Technik-FAQ.

Und noch ein wichtiger Hinweis: Der Umbau geschieht auf eigene Gefahr! Wir können keine Haftung für Folgeschäden übernehmen und empfehlen den Gang in eine Fachwerkstatt!

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An guten Tagen, werfe ich Pfandflaschen ins Altglas...


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 Betreff des Beitrags: Re: Bremsbeläge wechseln
BeitragVerfasst: 07.09.2009 10:08 
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Registriert: 12.01.2009 20:39
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Mattis hat geschrieben:
MudMonster hat geschrieben:
Der "Popfel" (die korrekte Bezeichnung in Fachkreisen lautet übrigens "Piptus") hat okinool noch einen Gummistopfen davorsitzen,
damit sich kein Dreck und Schmodder in der Verschraubung festsetzt.

Sowas hab ich an meiner nicht gefunden. Sauerei! :schlaege:


ah! Technik FAQ - sehr gut
dann aber richtig:

Piptus = Abdeckschraube mit Schlitz über dem Haltestift der Bremsbeläge und sitzt rechts unten (zumindest an meiner E)

Ähm Info.....
an meiner E von 2002 die ja den gleichen Bremssattel haben sollte wie die S / SM gibt es keinen Gummistopfen über dem "Piptus".
Den Gummistopfen links mittig NICHT entfernen!!!
Das ist die Führung für das hintere Gegenstück des Bremssattels und bleibt drinne!!!


wenns ihr das doch mal rauszieht - macht nix -
Haltestift der Beläge nur lockern (hinter dem Piptus mit Imbus)- Sattel komplett abschrauben von der Gabel -
Beläge raus und die Position der zwei kleinen Bleche merken - Rückseite vom Sattel abziehen
dann den Gummistöpfel wieder rein -
die Kolben mit der Hand zurückdrücken und wieder Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge
d.h.
zusammenstecken - die kleinen Bleche richtig rein - Beläge rein - Sattel anschrauben mit 26 Nm und ein mini Tropfen Loctite
:!: mit der Bremse solange Pumpen bis Bremsdruck da ist :!:

edit > 320er Scheibe = - zu wenig Platz d.h. Beläge erst nach dem anschrauben des Sattels einsetzen

das die Bremse vorher sauber sein sollte ist klar oder ... :wink:
justdoit


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